Schön war das beim vorletzten Livelyrix Poetry Slam in der Leipziger Distillery. Weit gereiste Gäste und treuherzige Stammleser aus der Heimat, begeisterungsfähiges Publikum, das sowohl Witz als auch Tiefsinn zu schätzen weiß, herrlich.

Den Abend eröffnen durfte Christian Offe aus Erfurt mit einem Gedicht an seine werten Erzeuger, in deren trautes Heim er wieder einziehen musste, es folgte der Zwitplatzierte der vergangenen Deutschsprachigen Meisterschaften Christian Ritter aus Bamberg, der das Zappen durchs Fernsehprogramm bühnenreif machte, nach ihm Simon aus Leipzig, der unter Anderem darüber sinnierte, ob Obama Jesus sein könnte. Hiernach betrat der zweite Weitgereiste die Bretter, Maik Martschinkowsk aus Berlin stellte Formen politischen Kochens und Koitus’ vor, danach kam Bleu Broode aus Erfurt mit einer Geschichte, in der auch Karl drin vorkam und kurz vor der Pause noch Rudi Berger aus Zeulenroda mit einer Erwärmung für Paulinchen.
Die zweite Runde eröffnete schließlich Kurt Mondaugen aus Leipzig mit einer Geschihte über eine Slamtour durch Deutschland, die irgendwie bei MDRs “Hier ab vier” endete, danach kam Tobias Glufke aus Halle mit Ideen für neue Texte zwischen Bukowsky, Pratchett und so fort, Rich Arts aus Leipzig mit Raps, unser dritter Gast Andreas Weber aus Münster über Wohnerfahrung mit brummenden Kühlschränken und der eigentlichen Sehnsucht nach Ruhe, ihm folgte André Herrmann aus Leipzig mit einem Bericht über den Überfall einer Konsum-Filiale und es beendete die Vorrunden Kajn Kokosknusper aus Leipzig.

Das Finale erreichten später Bleu Broode, Christian Ritter und Maik Martschinkowsk. Bleu legte nochmals nach mit einem Gedicht, Christian Ritter widmete sich flammend seinen Erfahrungen mit dem französischen Volk und dessen Sprache und Maik Martischinkowsky brachte seine großartige Mittelstandsbeschimpfung.

Natürlich konnte und wollte sich da niemand so recht entscheiden und deshalb entschied Moderator Matze Spengler kurzerhand: Doppelsieg für Christian Ritter und Maik Martschinkowsk. Herzlichen Glückwunsch!

Der nächste LivelyriX Poetry Slam in der Leipziger Distillery findet am 04. Juni 2010 statt, kommt zahlreich, werdet beglückt!

Das Finale erreichten der junge Dresdner von der Lesebühne Lettermen Konstantin Turra, der Moderator, Iniatiator und alles Mögliche des Hallenser Poetry Slams Tobias Glufke, sowie der weit Gereisteste dieser Kombination, der Erlanger Lucas Fassnacht.

Den Sieg errang dann nicht einer, sondern es errangen ihn zwei, namentlich Konstantin Turra aus Dresden und Lucas Fassnacht aus Erlangen, Herzlichen Glückwunsch!

Den nächsten livelyriX Poetry Slam gibt’s am 07. Mai ab 21 Uhr in der schönen Distillery in Leipzigs Süden. Wir freuen uns auf euch, bis bald!

Meine Güte, war das wieder ein großartiger Buchmessenslam. Eine brechend volle Distillery, vollgepackt mit begeisterungsfähigen Zuschauern, ein Moderatorenduo namens The Fuck Hornisschen Orchestra, das unheimlich gut in Fahrt war, ein wunderbares Feature des Poetry Slam Teams großraumdichten – und was für ein großartiges Line-up. Der Einfachheit halber habe ich es mal direkt in Auftrittsreihenfolge geordnet:

Die erste Gruppe bildeten der Sieger des März-Slams, SMAAT-Boy und bekennender Marburger, Lars Ruppel, der Berliner und neuerdings auch Romancier Frank Klötgen, das Schweizer Performancewunder Renato Kaiser, sowie ein Drittel des fantastischen Slam-Teams Word Alert, Dalibor. Das Publikum wusste sich sofort eindeutig zu entscheiden und schickte Lars Ruppel als ersten Teilnehmer ins Finale.

Die zweite Gruppe bestand aus dem amtierenden Poetry-Slam-Champion und Paulaner Philipp Scharri, dem Münsteraner und Gewinner des Januar-Slams, Andy Strauß, dem Paderborner und Gewinner des November-Slams Sulaiman Masomi und der Leipzigerin Jana Klar. Auch hier ging es eindeutig zur Sache und Andy Strauß sollte der zweite Finalteilnehmer werden.

Die dritte und letzte Gruppe bildeten der Leipziger und eine Hälfte des Team Totale Zerstörung, André Herrmann, die Bayerin Franziska Holzheimer, der amtierende Berliner Stadtmeister Julian Heun, sowie sein Teamkollege des Teams Allen Earnstyzz, der Marburger Tommy Tesfu. Hier verlief die Abstimmung schon schwieriger und die Moderatoren mussten intervenieren, indem sie zwei Teilnehmer mit ins Finale nahmen, namentlich Franziska Holzheimer und André Herrmann.

Nach einem zweiten Text aller Finalisten verlief die endgültige Finalabstimmung erstaunlich eindeutig. Der neue Champion des Leipziger Buchmessenslams und damit jetzt zweimaliger Sieger desselben kommt aus Marburg und hört auf den Namen Lars Ruppel. Herzlichen Glückwunsch! Es war schön!

Der nächste LivelyriX Poetry Slam findet am Freitag, den 02. April statt. Wie immer und gewohnt in der Distillery. Kommt zahlreich und habt Spaß mit uns, wir freuen uns auf euch!

Leider nur in Kurzform:

Das Finale erreichten Lars Ruppel, Hanz und Alex Willrich. Zum Sieger des Abends kürte das Publikum in Anschluss den Marburger und SMAATie Lars Ruppel! Herzlichen Glückwünsch!

Den nächsten Livelyrix Poetry Slam gibt’s nicht am ersten Freitag des Monats, sondern diesmal gibt es zur Leipziger Buchmesse am 19. März den groß- und einzigartigen Buchmessenslam wie gewohnt in der schönen Distillery. Wir, sowie ein hochgradig meisterschaftswürdiges Line-Up freuen uns auf euch!

Februar, ach Februar, wie schön das war und glatt. 10 Teilnehmer beim Slam, eine sehr gut gefüllte Distillery die zwei Moderatoren der polaren Extreme Julius Fischer und Matze Spengler.

An den Start getraut hatten sich der Ex-Hamburger, Ex-Leipziger und mittlerweile in Biel angekommene Josef Maruan, die beiden Slam-Neulinge Rich Arts und Philipp der Scholz, der letztjährige Gewinner des Grand Slam of Saxony Udo Tiffert, der Modera- und Initiator des Hallenser Slams Tobias Glufke, Bleu Broode aus Erfurt, Michael Bittner aus Dresden, Mitglied der dortigen Lesebühne Sax Royal, das halbe Team Totale Zerstörung in Form von André Herrmann von der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, sowie Dschaeggl und Zwen Grasnick, ebenfalls aus Leipzig.

Das Finale erreichten dann Michael Bittner, der in selbigem feststellte, dass Beziehungen heutzutage nur noch in Form von Bedarfsgemeinschaften existieren, Bleu Broode, der sich lyrisch einer schönen Dame widmete, sowie André Herrmann, der Skurriles von der Buchmesse zu berichten hatte.

Die Abstimmung jedoch lief gar nicht so einfach ab, das Publikum konnte oder wollte sich nicht entscheiden und die Moderatoren wollten es so sozialpädagogisch wie möglich halten, sodass der Sieger am Ende eigentlich “Die Poesie” hieß, doch da das etwas unbefriedigend klingt, doch seitens der Moderatoren in einen Dreiersieg geändert wurde.

Glückwunsch demnach an Michael Bittner, Bleu Broode und André Herrmann!

Den nächsten Livelyrix Poetry Slam erlebt ihr am Freitag, den 05. März in der Leipziger Distillery. Und wir haben übelste Lust drauf! Kommt vorbei!

Schön war es. Ich kann es gar nicht oft genug sagen. Schön, schön schön. So.

Mehr als 250 Gäste hatten sich zum Januar-Slam trotz Schneesturmorakelei in den Medien in die Distillery bequemt, um ein hochkarätig besetztes Dichterspektakel miterleben zu dürfen. Nachdem es Bo Wimmer leider nicht nach Leipzig geschafft hatte, waren nichtsdestotrotz noch genügend andere Großfürsten des Slams angereist, um das Publikum mit ihren Texten zu erquicken. So die 4 weiteren geladenen Gäste planmäßig zur dichterischen Pflichterfüllung: Julius Fischer aus Leipzig, Andy Strauß aus Erfurt und Tilman Birr aus Berlin und Khesrau Behroz aus Erfurt. Weiterhin waren Brian Borgwardt aus Halle (Saale), Kurt Mondaugen, Curry Fiasko, Sven Grasnick und André Herrmann aus Leipzig angetreten.

Das Finale erreichten später der großartige Tilman Birr mit einer Liebeserklärung an eine thüringsche Unbekannte, der Vollblutfriese Andy Strauß mit einer Geschichte aus der Einöde, der Leipziger André Herrmann mittels Gesprächen mit Buchfachverkäuferinnen und Vampiren, sowie der Erfurter Khesrau Behroz mit einem bewegenden Gedicht über einen schlagenden Vater.
Und final wurde sich geschlagen: Tilman Birr wusste auschweifenderweise Mario Barth zu huldigen, Andy Strauß berichtete, warum er Gangster-Rapper werden musste, André Herrmann erzählte, inwiefern ihm zu viel Freizeit zu schaden weiß und Khesrau Behroz trug zwei weitere Gedichte vor.

Dann wurde es spannend, aber die Entscheidung war nicht so schwer, wie vielleicht gedacht und nach einem kleinen Stechen zwischen Andy Strauß und André Herrmann stand der Sieger des Livelyrix Januar-Slams und Gewinner einer Flasche Sekt fest: Andy Strauß aus Münster! Herzlichen Glückwunsch!

Den nächsten Livelyrix Poetry Slam erlebt ihr am 05. Februar in der Leipziger Distillery. Wir freuen uns auf euch!

Das Finale erreichten Gauner, Tobias Kunze.
Zum Sieges des Abend kürte das Publikum im Anschluss den Berliner Poeten Gauner! Herzlichen Glückwunsch!

Den nächsten Livelyrix Poetry Slam gibt’s nicht am ersten Freitag des Monats, sondern diesmal erst am 08. Januar, jedoch wie gewohnt in der schönen Distillery. Wir freuen uns auf euch, ganz doll!

Heute nur die Kurzfassung:

Das Finale erreichten der Paderborner Sulaiman Masomi, die Leipzigerin Jana Klar, sowie das Leipziger Team Totale Zerstörung, bestehend aus den Lokalmatadoren Julius Fischer und André Herrmann. Nach jeweils einem Text stand der Gewinner des Abends fest, wir gratulieren recht herzlich dem großartigen Sulaiman Masomi zu seinem Sieg im November beim Leipziger Livelyrix Poetry Slam.

Der nächste Slam findet am 04. Dezember statt, wie immer in der schönen Distillery. Einlass ab 21 Uhr, Beginn ca. 21:30 Uhr.

Das Finale erreichten Jörg Spiller, Bumillo, sowie das spontan gegründete Team aus Daniel Hoth und Jana Klar. Den Sieg des Abends errang dann aber doch ein Alleinauftreter, namentlich Jörg Spiller! Glückwunsch!

Zusätzliche erfreuliche Meldung aus Berlin:
Das Team Totale Zerstörung, bestehend aus den Lokalmatadoren Julius Fischer und André Herrmann, konnte am gleichen Abend bei der zweiten großen Berliner Team Battle den Sieg im Kampf gegen namhafte Teams wie Großraumdichten, SMAAT, Agrar Berlin oder die Lesedüne davon tragen.

Den nächsten Livelyrix Poetry Slam gibt’s am 06. November 2009, wie immer in der schönen Distillery, Kurt-Eisner-Straße 108a in der Leipziger Südvorstadt. Wir freuen uns auf euch!

Das war vielleicht schön, sag ich euch. Massen von Menschen hatten trotz vieler gleichzeitig stattfindender Veranstaltungen am 15. August den Weg zur Galopprennbahn Scheibenholz in Leipzig gefunden, um dem dritten Leipziger Open Air Poetry Slam unter den Fittichen von Livelyrix beizuwohnen. Angetreten waren natürlich ausschließlich hochkarätige Poeten: Stefan Dörsing aus Grünberg in Hessen, Dorian Steinhoff aus Trier, Florian Cieslik aus Köln, Clara Nielsen aus Bamberg, Udo Tiffert aus Neusorge in der Oberlausitz, Peter Janicki aus Marburg, sowie die Lokalmatadore Julius Fischer, André Herrmann, Dschaeggl und Jana Klar. Als Featured Poet war der großartige Ben Porter Lewis aus New York (ja, das in den USA!) und Berlin geladen. Moderiert wurde der Abend vom bezaubernden Christian Meyer.

3 Runden, 1 Finale, 7 Minuten pro Person. Soweit so gut. Den Anfang des Abends durfte Ben Porter Lewis machen, In den Wettbewerb starten durfte auch gleich Florian Cieslik, der sogleich mit Beobachtungen über die Menschen in seiner Umgebung zu begeistern wusste. Es folgte Jana Klar mit Gedichten über Trennungen und Verlust und die erste Runde beschloss Clara Nielsen, die sich ebenfalls mit ersteren Tönen in den Herzen der Zuschauer dichtete. Die Abstimmung fiel dementsprechend nicht leicht, ein Zwei-Sekunden-Applaus musste her und erst dann stand der erste Finalteilnehmer fest: Florian Cieslik!

In die zweite Runde startete Peter Janicki mit einer aberwitzigen Geschichte, die von der Problematik handelte, in einem Flugzeug Tomatensaft zu verlangen. Danach kam Stefan Dörsing, der riet, man solle einfach baumeln lassen. Den Abschluss wiederum machte André Herrmann mit Anekdoten aus der Bahnhofsmission. Hier lief es ebenfalls nicht besser mit der Abstimmung. Trotzdem konnte sich der Leipziger André Herrmann im Endeffekt durchsetzen und sicherte sich so den zweiten Startplatz im Finale.

Die dritte Runde eröffnete, da Pause zuvor, wieder Ben Porter Lewis, diesmal unter Anderem mit der Frage: What is a terrorist? Dann ging schnell weiter mit Udo Tiffert, der 20 Jahre Arbeitsgeschichte besprach. Es folgte Dorian Steinhoff mit Geschichten von seinem Hausmeister, anschließend Julius Fischer mit Gedanken zu einem Kurzfilm Hells Angels und sächsischen Dörfern. Und den Abschluss bildete Dschaeggl mit einer Story vom With Full Force-Festival. Dann wurde abgestimmt und heraus kam: noch ein Leipziger im Finale, nämlich Julius Fischer.

Im Finale wurde die Auftrittsreihenfolge beibehalten. Der Kölner Florian Cieslik begeisterte erneut, diesmal mit einigen Gedichten, es folgten André Herrmann mit Geschichten vom Zugfahren und Nie-Da-Sein und Julius Fischer, der sich darüber zu freuen wusste, dass ein Hubschrauber in der Nähe seiner Wohnung landete. Die letzte Abstimmung ging schnell und war eindeutig.

Den dritten Livelyrix Open Air Poetry Slam gewann Florian Cieslik! Herzlichen Glückwunsch nach Köln!

Der nächste Livelyrix Slam findet am 29. August ebenfalls auf der Galopprennbahn Scheibenholz statt, wenn es heißt: Die letzte Schlacht, Poeten gegen Schauspieler!

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