Meine Güte, liebe Leute, wenn das man nicht ein Fest sondergleichen war, das da über die Bühne des Jenaer Kassablancas ging, bestens geleitet vom fantastisch gelaunten Moderator des Abends, Christian Meyer.

Die Vorrunde beginnen durfte sogleich unser Lieblings-Erfurter Bleu Broode mit einem Text über Alkohol, ihn selbst und Karl, ihm folgte Der Jesko aus Halle mit turmhoch verspielten Wortkaskaden, Der Tom aus Magdeburg mit einer Liebeserklärung an seinen Computer, Tobias Glufke mit der wahren (biblischen) Geschichte und zuletzt André Herrmann mit dem Gedankenprotoll einer Fahrt von Leipzig nach Berlin.

Den zweiten Teil der Vorrunden begann David aus Jena mit zwei Gedichten, sogleich gefolgt von Lucas Fassnacht aus Erlangen, nach ihm wiederum Pierre Jarawan mit dem Geständnis, er verstünde so vieles miss, Ines Hartung mit einer vernichtenden Nicht-länger-Liebeserklärung gegenüber einem Herrn K. und zuletzt Jana Klar, die lyrisch fragte, ob nur sie oder einfach alle anderen verrückt seien.

Das Publikum entschied sich freudig und kooperativ für Pierre Jarawan, André Herrmann und Bleu Broode im Finale. Pierre Jarawan erzählte von seinem Verhältnis zum weißen Blatt, André Herrmann wartete mit einer neuen Episode aus der Bahnhofsmission auf und Bleu Broode schloss den Abend mit Gedanken zu sich selbst und seinem Verhältnis zu (Theologie studierenden) Kommilitonen.

Die Abstimmung viel nicht überdeutlich, aber doch differenzierbar aus und so heißt der Gewinner des Livelyrix Poetry Slams in Jena aus dem Mai 2010 Bleu Broode! Herzlichen Glückwunsch!

Den nächste LivelyriX Poetry Slam im Kassablanca in Jena gibt es erst am 31. Oktober, bis dahin vergnügen wir uns in der fortwährend bedauerten, aber auch irgendwie verdienten Sommerpause. Wir hoffen, ihr hattet genau so viel Spaß in der letzten Saison und seid uns auch in der kommenden wieder hold.

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