Da war es eben noch Jahresanfang und nun sind wir fast schon wieder mittendrin. Zur Februarausgabe des Leipziger livelyriX Poetry Slams freuen wir uns unter Anderem auf den lebensqualitäter Nico Semsrott (Foto) aus Hamburg. Man kennt ihn besonders perspektivlos, quasi immer mit Kapuze und dem Blick in Richtung unser aller finaler Destination. Weiterhin aus Hamburg Marque-Régnier Hübscher, der Mann mit dem kompliziersten und gleichzeitig klangvollsten Namen des Lineups, auch er mittlerweile gestandener Recke in der Slamszene und glänzender Hervorzauberer von bitterbösen Lachern. Außerdem aus Erfurt und mitterlerweile Marburg Bleu Broode, seines Zeichens Theologiesupertyp und dauergrinsende Freudemaschine, beim Leipziger Publikum schon mehr als bestens bekannt. Zudem unsere jüngste Teilnehmerin seit Ewigkeiten, Sarah Dittrich aus Gera, die sich bereits bei den Slams in Gera und Jena großartig unter Beweis gestellt hat und es jetzt endlich einmal zu uns schaffen wird. Und zuletzt die Lokalmatadoren namens Kurt Mondaugen, Franziska Wilhelm und André Herrmann von der Lesebühne Schkeuditzer Kreuz! Natürlich gibt es noch den ein oder anderen Platz auf der offenen Liste zu ergattern, deshalb kommt zeitig und fragt uns, wie viel Startplätze noch vorhanden sind. Das verspricht doch ein toller Abend zu werden, darum kommt so zahlreich wie schon im Januar, wir freuen uns unheimlich auf euch und eure gute Laune!
Zum Schluss noch: Wir verlosen auf unserer Facebook-Seite 2 mal 2 Freikarten für den Slam (Direktlink zur Verlosung), bereit gelegt als Gästelistenplätze mit Vordrängelprivileg am Freitagabend. Schaut auf unsere Seite, kommentiert fleißig, vielleicht habt ihr Glück!
livelyriX Poetry Slam | 04. Februar | Freitag | Distillery | Kurt-Eisner-Str. 108 | Einlass ab 20:00 Uhr, Beginn 21:00 Uhr | Eintritt: 5 Euro

Ausnahmsweise am Sonnabend (29.01.) geht der livelyriX Poetry Slam im Januar über die Bühne der Scheune. Der Dichterwettbewerb bietet jungen Poeten die Chance, ihre Texte einem begeisterungsfähigen Publikum zu präsentieren. Die Zuschauer dürfen sich dabei wie immer auch auf illustre Gastautoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum freuen: Bleu Broode aus Marburg ist dem Dresdner Publikum bestens bekannt als Gewinner des “Grand Slam of Saxony” im Jahr 2010. Der Berliner Autor Karsten Lampe liest regelmäßig bei der Lesebühne “Couchpoetos”. Die junge Autorin Pauline Füg zählt zu den erfolgreichsten Poetry Slammerinnen Deutschlands. Der mittlerweile in Leipzig beheimatete Lyriker und Erzähler Roman Israel liest regelmäßig auch bei der Lesebühne Sax Royal. Und der Berliner Poet Julian Heun (Foto) hat sich vom Nachwuchstalent längst zu einem der herausragendsten Versverfertiger der Szene entwickelt. Am Ende entscheidet das Publikum über den Sieger des Abends. Moderieren werden wie immer Michael Bittner und Stefan Seyfarth.
[Nachtrag: Hier findet ihr einen Rückblick auf den Poetry Slam.]
#################################
Endlich! Im Januar erobern wieder Wortakrobaten und Satztänzer die Bühne des wundervollen kassablanca im schönen Jena! Diesmal mit lebensqualitäter Nico Semsrott aus Hamburg, der mittlerweile den Sprung ins kabarettistische Establishment mehr als geschafft hat und als einer der erfolgreichsten Poetry Slammer der Szene glücklicherweise nie den Rücken zugewandt hat. Außerdem die Lesebühnenqueen aus Leipzig, Franziska Wilhelm von der Lesebühne Schkeuditzer Kreuz! Ihr folgt gleichsam der Gewinner des Dezemberslams namens André Herrmann. Und last but not least wird das Lausitzer Poesiewunder und Mitglied der Görlitzer Lesebühne Grubenhund Udo Tiffert in Jena einkehren, euch mit seiner Prosa zum Lachen und Nachdenken zu bringen. Kommt vorbei, wir freuen uns riesig auf die erste Slamausgabe im noch jungen Jahr 2011. Natürlich gibt es Plätze auf der offenen Liste, das heißt traut euch und steigt auf die Bretter, die für sieben Minuten die Welt bedeuten.
Hier gibt es einen kleinen Rückblick auf den Slam!

Lange galt Felix Jentsch als seltene Blüte im bunten Wald der Berliner Performance-Poesie. Obwohl der ausgebildete Historiker und Philologe schon seit fast zehn Jahren regelmäßig im „Zimmer 16” die wie er sagt „schönste und billigste offene Bühne in ganz Pankow, ach was – Europa” präsentiert, war er bis vor kurzem nur einem erlesenen Kreis kultureller Gourmets ein Begriff. Sehr langsam wuchs sein Name. Wenn er ab und an auf Lesebühnen und Varietés erschien, wusste er sich zwar stets Respekt zu verschaffen. „Wer ist dieser begabte junge Dichter?” hieß es dann oft. Aber so plötzlich wie er auftauchte, war er gleich wieder verschwunden. Auf Anhieb hat Jentsch fast jeden bedeutenden Poetry Slam in Berlin irgendwann mal gewonnen. Dennoch blieb ihm der Ruhm nur ein flüchtiger Freund. Das änderte sich erst als Jentsch im Sommer 2009 zum festen Mitglied der legendären Berliner Surfpoeten berufen wurde. Seitdem wartet er voll Zuversicht auf den großen Durchbruch seines beeindruckenden künstlerischen Werks. Und wahrlich, dazu hat er allen Grund. Felix Jentschs Dichtungen sind ein überwältigendes Ereignis, nahezu jeder seiner Texte sorgt für so viel Freude wie eine Drillingsgeburt.
So kommt ihr hin: Mit Linie 1/9/13 zur Haltestelle Jacob-Winter-Platz, links am Einkaufszentrum vorbei, links in die Gamigstraße, dort nach zweihundert Metern auf der rechten Seite das linke von den beiden einzigen alten Häusern: Gamigstraße 26.
Literatur im PlattenSpieler: Felix Jentsch | 21. Januar | Freitag | 19 Uhr | PlattenSpieler/IDEE 01239 e.V. | AK 2 Euro
######################################################

Auch das Jahr 2011 hat sich angeschickt, nicht auf die Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz verzichten zu wollen. So sei es also, macht euch bereit, denn am 21. Januar geht es wieder los, diesmal mit Franziska Wilhelm, Julius Fischer, Michael Schweßinger, André Herrmann und Kurt Mondaugen. Lasst euch das besser nicht entgehen, wir erwarten, wie in letzter Zeit erfreulicherweise häufig zu beobachten, ein volles Haus. Man munkelt außerdem, Franziska und André würden neue Lesehefte feil bieten. Zudem gibt es musikalische Verstärkung, die sich gewaschen hat.
Ort: Wärmehalle Süd, Eichendorffstr. 7 / Ecke Karl-Liebknechtstraße / Leipzig-Connewitz
Einlass: 20 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr, Eintritt: 3 Euro

Am Donnerstag, den 13. Januar, werden tausende Dresdner zur Lesung von Thilo Sarrazin in die Messehalle strömen und dort sicherlich einen inneren Reichsparteitag beschert bekommen. Für die Minderheit, die darauf keine Lust hat, bietet sich eine geistreiche Alternative: Unsere Lesebühne Sax Royal feiert in der Scheune ihren 6. Geburtstag mit einer rauschenden literarischen Fete. Grund zur Freude gibt es reichlich: Regelmäßig weit über 100 Freunde der jungen Literatur besuchten die Lesebühne im letzten Jahr bei ihren monatlichen Auftritten. Mit Gastspielen in Leipzig, Chemnitz, Freiberg, Magdeburg, Berlin, Schwarzenberg, Jena und Weimar trugen die fünf Royalisten ihre Botschaft über die Grenzen Dresdens hinaus. Zum Jubiläum lesen Michael Bittner, Julius Fischer, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth wie immer brandneue Geschichten und Gedichte, als besondere Zugabe aber auch eine Auswahl ihrer schönsten Texte aus sechs Jahren. Das Publikum darf zudem noch weitere Überraschungen erwarten, aber keine bösen – versprochen!
Lesebühne Sax Royal – Sechster Geburtstag! | 13. Januar| Donnerstag | 21 Uhr | Dresden | Scheune | AK 7 Euro /erm. 5 Euro VVK 5 Euro
*********************************
Und gleich am Freitag drauf, am 14. Januar, gastiert die Lesebühne Sax Royal dann in Leipzig. Beim Voland & Quist Literatursalon im Horns Erben lesen die Royalisten ab 20 Uhr eine Auswahl ihrer schönsten Texte des letzten Jahres.
livelyriX Poetry unlimited: Mischa-Sarim Vérollet | 11. Januar | Dienstag | Einlass: 20:30 Uhr, Beginn: 21 Uhr | Dresden | Scheune | VVK 5 Euro AK 7 Euro MUSS WEGEN KRANKHEIT LEIDER AUSFALLEN – Wir bitten um Euer Verständnis! Karten können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Mischa-Sarim Vérollet wurde 1981 auf Gibraltar geboren, mit seinen deutsch-englisch-französischen Eltern gelangte er über Umwege nach Bielefeld. Er gewann zahlreiche Poetry Slams in der ganzen Republik. 2009 erschien im Carlsen Verlag sein Buch “Das Leben ist keine Waldorfschule”. 2010 erschien die von ihm mit heraus gegebene Textsammlung “Poetry Slam – das Buch” sowie Vérollets Romandebüt bei Carlsen: „Warum ich Angst vor Frauen habe“, ein skurriler und schwarzhumoriger „Coming-of-Age“-Roman von einer spektakulären Reise zum Mond und Paparazzi-Eltern ohne Sinn für Privatsphäre, von präpubertärer Wrestling-Manie, anatomischen Fehlfunktionen und absurden Phobien – und vom bizarrsten Phänomen überhaupt: Mädchen.

livelyriX wünscht ein frohes neues Jahr und begrüßt es mit einem literarischen Feuerwerk. Zu Gast ist diesmal der Allrounder des Poetry Slams, Felix Römer aus Berlin. Ob Lyrik oder Prosa, Felix begeistert die Zuhörerschaft immer. Er ist Mitglied diverser Lesebühnen, organisiert eigene Shows und ist nebenbei einer der erfolgreichsten Poetry Slammer der Republik. Im Gepäck aus Berlin Sarah Bosetti und Daniel Hoth von der Nomadenlesebühne Couchpoetos und aus München, einer der großen Wutbürger und Feingeister der deutschsprachigen Slamszene, Moritz Kienemann. Aus Leipzig sind diesmal André Herrmann und Franziska Wilhelm am Start. Beide sind Mitglieder der Lesebühne Schkeuditzer Kreuz und mitreißende Storyteller. Franziskas raffinierte und subtil ironische Geschichten haben ihr schon so manchen Poetry Slam Sieg beschert. André’s bitter sarkastische Texte sind zum Lachen und Weinen und halten der Gesellschaft nicht selten den Spiegel vors Gesicht. Eindringlich und bildhaft dringen seine Worte ins Ohr und brennen sich ins Hirn.
Natürlich sind auch diesmal wieder alle schreibenden, textenden bzw. dichtenden Leipziger aufgerufen, das Open Mic und die Zuhörer zu erobern. Anmeldung bis 20.30 Uhr oder per Email an leipzig [at] livelyrix [punkt] de.
livelyriX Poetry Slam | Distillery | Kurt-Eisner-Str. 108 | Einlass ab 20:00 Uhr, Beginn 21:00 Uhr | Eintritt: 5 Euro
Hier findet ihr einen kleinen Rückblick auf den Slam.