Zum letzten Poetry Slam vor der Sommerpause am 01.06. erwartet euch noch einmal ein fulminantes Slam-Programm. Neben unseren Lokalmatadoren gibt es wieder zwei auswärtige Slam-Poeten-Stars zu bestaunen.
Slammer und Slammaster Wolf Hogekamp ist einer der Wegbereiter des Poetry Slams in Deutschland und hat u.a. auch den Slam 2007 in Berlin organisiert. Für ein weiteres Highlight wird Kolja Reichert von der Berliner Lesedüne sorgen.
Also kommet zahlreich! Sonst ärgert ihr euch bis in den Oktober, wenn die nächste Saison beginnt ;-). Wie immer ins: Ilses Erika, Einlass ab 21 Uhr.
Die letzten livelyriX Poetry Slams der Saison 2007/2008 in Chemnitz und Dresden finden am kommenden Donnerstag und Freitag statt. Sie bieten zugleich zwei der letzten Chancen, sich für den GRAND SLAM OF SAXONY, die “Offene Sächsische Meisterschaft des Poetry Slam”, zu qualifizieren, die dann am 18. Juli über die Bühne der Jungen Garde im Dresdner Großen Garten gehen wird.
Am Donnerstag, den 22. Mai, messen sich in Chemnitz ab 21:00 Uhr im ATOMINO wieder zahlreiche einheimische und auswärtige Poeten. Unter den Teilnehmern befinden sich als besondere Gäste der Lesebühnenautor Tilman Birr (Foto) aus Berlin und die Jenaer Nachwuchshoffnung Toni Grünheid. Aber der Chemnitzer Slam ist nicht umsonst dafür bekannt, dass auch die Offene Liste der einheimischen Poeten immer mehr als gut besetzt ist.
Am Freitag, den 23. Mai, geht dann auch in der Dresdner Scheune ab 21:00 Uhr der letzte reguläre Poetry Slam vor der Sommerpause über die Bühne. Wir erwarten unter anderem die Berliner Poetin Peh (Foto), Sebastian Lehmann von der Berliner “Lesedüne”, den Münchner Wortkünstler Heiner Lange, Tilman Birr von der Berliner Lesebühne “Samstagsshow” und Toni Grünheid aus Jena.
Am 17. Mai kann man ab 20:00 Uhr die erste deutsche Poetry Slam Boygroup “SMAAT” in der Dresdner Groove Station erleben. SMAAT, das sind Sebastian 23, Lars Ruppel, Gabriel Vetter und Felix Römer. Vier der erfolgreichsten Slam-Poeten des deutschsprachigen Raumes sind wieder unterwegs, um dem romantischen Groschenroman live Paroli zu bieten. Mit dem neuen Programm “Wo wohnt die Zärtlichkeit?” dichten und performen SMAAT im Team, manchmal alleine, singen und tanzen, formieren sich zu Pyramiden, konstruieren Poesie-Maschinen, erzählen vom dunklen Overlord, schmeißen Kühe gegen Resonanzkörper, und dementieren durch den Abend 50 Gerüchte mit 100 Gegenargumenten. Fast wie Take That, nur mit dem Unterschied, dass die Fans noch leben. Oder, wie die Süddeutsche Zeitung meint: “Hochseetauglich!”
Zwei Events zum Preis von einem kann man am kommenden Donnerstag (08. Mai) in der Dresdner scheune erleben:
Um 20:00 Uhr entert die Augsburger Poetin und Songwriterin Lydia Daher die Bühne. Sie liest aus ihrem Gedichtband „Kein Tamtam für diesen Tag“ und wird, da sie ja im Nebenberuf auch „lässige One-Woman-Band“ ist, den einen oder anderen Song aus ihrem Album „Lydia Daher“ (Trikont) vortragen. „Lydia Daher ist Bewohnerin eines kleinen gallischen Dorfs, das der harten Realität erfolgreich Widerstand leistet.“ Die Zeit
Um 21:00 Uhr folgt dann – wie immer am zweiten Donnerstag des Monats – die Dresdner Lesebühne Sax Royal. Die Stammautoren Michael Bittner, Julius Fischer, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth präsentieren ihre neuesten Geschichten, Gedichte und Songs. Ein literarisches Programm zwischen tiefem Sinn und hoher Komik. Als besonderes Abschiedsgeschenk vor der Sommerpause gibt’s einen brandneuen Film – Hauptrolle: Julius Fischer.
Zum Leipziger Slam am 04.05. kommen zwei ohne Umsteigen mit dem Zug aus Kiel. Da hätten wir einerseits den Kieler Slammaster und letztjährigen National-Halbfinalisten Björn Högsdal, Vater der Künstlerplattform AssembleArt und Autor absurdhumoriger Kurztexte. Außerdem wird uns ein U20-Finalist des Jahres 2007 beehren, Jasper Diedrichsen, ein 17-jähriges großes Talent, ebenfalls aus der Kieler Ecke, der durch Poesie und skurrile Einfälle eine Mischung zusammenakkumuliert, die die Zuschauer verzaubert. Oder so. Die Frage ist also nicht: Hingehen? Sondern: Warum wegbleiben?
Ebenfalls auf der Bühne die alten und neuen Helden Leipzigs, wie gewohnt schräg und gerade, traurig und lustig, wie es ihnen beliebt.
Ort: Ilses Erika. Einlass ist wie immer ab 21 Uhr.